Und halten und halten und halten

Konstant unter 85: Das ist es, was meine Waage seit mindestens sechs Wochen  jeden Morgen anzeigt. Mal sind es 83, mal 85 Kilo, aber nicht mehr. Und das, obwohl ich seit vier Wochen keinen Sport machen kann. Und obwohl ich einige Feste aufgrund der BVB-Erfolge gefeiert habe.

Aber so langsam schmerzen meine Rippen nicht mehr so stark. Anfang nächster Woche werde ich im Fitnessstudio testen, welche Belastungen meine Rippen mitmachen. Und dann kann ich auch endlich zum Cheerleader-Training. Vielleicht gehe ich mit meinen alten BVB-Trikot. Das müsste rund 15 Jahre alt sein, passt mir mittlerweile aber wieder. Zugegeben: Damals war es ziemlich groß – und ich war zwölf Jahre alt.

Es war einmal ein Maßanzug

Meine Mission Olympia fordert ihren Tribut. Und zwar in finanzieller Weise. Ich feiere, tanze und trinke nächsten Monat auf einer Hochzeit. Für solche Anlässe habe ich einen maßgeschneiderten Anzug. Genauer gesagt: Hatte.

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Die Hose passt schon nicht....

Ich habe ihn anprobiert und feststellen müssen, dass er mittlerweile wie ein Sack an mir aussieht. Auch der Schneidermeister konnte mir keine Hoffnung machen. O-Ton: “Wir können den Anzug enger machen, aber richtig sitzen würde er auch dann nicht. Und kosten würde das Ganze mindestens 200, eher 250 Euro.” Das liegt daran, dass beim damaligen Maßnehmen im Jahr 2009 mein Wanst ziemlich ausgeprägt über meine Gürtelschnalle hing und unter dem Sakko versteckt werden musste. Mit viel Stoff. Und auf der Vorderseite sind Taschen, wo der Stoff nicht weggenommen werden kann. Der Experte sagt auf jeden Fall, dass es kaum möglich sei, das Sakko anzupassen. Auch bei der Hose verhält es sich ähnlich.

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Das Sakko noch viel weniger.

Laut Schneider habe ich aktuell eine Bundweite von 90 Zentimetern. Und das sei ziemlich locker gemessen. Meine Anzughose liegt bei 98 Zentimetern. Der Schnitt gibt es nicht her, die Bundweite soweit zu reduzieren.

Zudem wollte ich zwei Jeans enger machen lassen, die ich erst vor sechs, bzw. vier Monaten gekauft habe. Wenn man betrachtet, dass ich noch Kleidungsstücke besitze und auch anziehe, die ein Jahrzehnt alt sind, sind diese beiden Jeans nagelneu. Blöderweise hat meine Gap-Jeans eine Bundweite von 100 Zentimetern. Umschneidern unmöglich. Die Mustang-Jeans ist etwas enger, aber immernoch zu weit, um sie in einen für mich tragbaren Zustand zu versetzen. Ich brauche also einen neuen Anzug, neue Jeans und außerdem eine neue Jacke. Zur Zeit trage ich Jacken in XL, die eher wie ein Zelt, denn wie eine Jacke aussehen.

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Einfach zu groß.

Spaaaargel

Er besteht fast nur aus Wasser und schmeckt trotzdem hervorragend. Spargel: nahezu kalorienfrei. Jetzt zur Zubereitung. Zuerst habe ich einen großen Topf mit Wasser aufgesetzt und etwas Salz und Zucker hinzugegeben. In das kochende Wasser habe ich den Spargel gelegt und 15 Minute gekocht – nicht zu weich, schön bissfest. Dazu habe ich mir Kartoffeln gemacht und Schwarzwälderschinken zum Spargel serviert. Nicht fehlen darf die Hollandaise-Soße. Die hat zwar einen hohen Fettanteil, aber die anderen Zutaten gleichen das wieder aus.

Voilà:

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Schwarzwälderschinken mit Kartoffeln und Spargel

Gestärkt durchs Medienkochen auf die Tour der Leiden

Des Doppelposts erfreulicher Part: Ich habe gestern beim Medienkochen in der BBS am Ritterplan mitgewirkt. Chefkoch Theo Kaib hat mich zielsicher in die Dessert-Gruppe geschickt. Um es vorweg zu nehmen: Das Dessert hat geschmeckt und es handelte sich eher um filigrane Kunst als ums Kochen. Konditormeister Thomas Hinz leitete mich und Désirée von Trends and Fun an – und das an seinem Geburtstag! Wir haben Stracciatella-Eis und Rhabarbercreme selbst gemacht und mit einem Bogen (Tropfen) aus weißer Kuvertüre mit Himbeerstreifen verfeinert. Wenn ich das nächste Mal in einem Restaurant ein Dessert sehe, wundere ich mich nicht mehr, warum es  fast so teuer wie der Hauptgang ist. Die anderen Gruppen haben auch extrem leckere Gänge zubereitet. Hier das komplette Menü.

 

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Er hat sich stets bemüht... Foto:Grewe

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Zum Essen gibts Wein Foto: Zöller

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Mit Freude dabei Foto:Zöller

Jetzt zum Leiden des jungen K.: Am 1. Mai ist mein Auto auf der B3 verreckt. Dem Rasseln des Motors nach kurz bevor die Karre kein Gas mehr angenommen hat und der Motor ausgegangen ist, vermute ich, dass es sich nicht um eine Kleinigkeit, sondern einen Motorschaden handelt. Aber noch hat sich der Schrauber nicht gemeldet. Meine Alternativen zur Arbeit zu kommen, beschränken sich seitdem auf Bus und Rad. Ersteren habe ich gestern genommen und die seelischen Leiden, die mir die zwanzigminütige Fahrt bereitet hat, sind größer als die Rippenschmerzen auf dem Rad hinauf auf den Col de Dransfeld, der Anstieg quälte mich heute Morgen ziemlich. Aber wenigstens bin ich da alleine. Im Bus fahren eher zwielichtige Gestalten mit. Hier ein kurzer Auszug aus einem Gespräch, nach und vor welchem beide Protagonisten die Mitfahrenden mit “Musik” beschallt haben:

A: Ey, wie lang warst du gestern Laden?

B: So 5. Keine Ahnung Alter, hab nicht auf Uhr geguckt.

A: Wie bist du überhaupt rein gekommen?

B: Mann, ich bin 18.

A: Penis bist du 18.

B: Bist du steif oder was?

A: Penis bist du 18.

B: Ok, stimmt. Aber ischab Ausweis.

A: Geklaut oder was?

B: Ne, von Bruder.

Kurze Pause

A: Welche Schule bist du?

B: BBS 1

A: Nur Trottels da.

B: Ne Mann, voll klug sind die da alle. Bin nicht auf BBS 3. Da sind nur Asis.

A: Ey, ich bin auf BBS 3!

B: Und nur Asis oder?

A: Stimmt. Nur Opfers da.

Aber das ist – abgesehen vom Inhalt – natürlich kein schlechtes Deutsch, sondern ein Dialekt. Sprache im Wandel und so.

 

Auf jeden Fall fahre ich in den nächsten Tagen mit dem Rad, solange ich mich halbwegs bewegen kann.

 

Edit: War nur die Ölpumpe. Ich hab ziemliches Glück gehabt, dass es den Motor nicht zerrissen hat!

Scharfe Stücke: Jalapenos

Sport kommt für mich weiterhin nicht in Betracht. Und das vermutlich noch bis Mitte oder Ende Mai. Das heißt, dass ich noch vier Wochen warten muss, um die Cheerleader der BG besuchen zu können. Um nicht zu fett neben den topfitten Mädels zu wirken, muss ich meine Kalorienzufuhr wieder auf 1500/pro Tag drosseln. Zumindest kann das nicht schaden. Mein Ziel ist es, mit 85 Kilos auf den Rippen zum Training zu gehen und nicht mit knapp 90.

Neben meiner täglichen Dosis Club Mate (100 Kalorien pro Halbliterflasche) habe ich heute Putenschnitzel gemacht. Dazu eine Mischung aus angebratenen frischen Champignongs und Zwiebeln. Dazu habe ich  Jalapenos gemischt. Scharf ist gut – und schmeckt gut.

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Jalapenos sorgen für Würze

Morgen werde ich aus den restlichen Champignons und Jalapenos zusammen mit Schinken und Reis eine Füllung herstellen, die ich in eine Paprika stopfen kann.

Immer auf die Rippen

Ich bin weiterhin außer Gefecht gesetzt. Rippenprellungen sind ziemlich nervig, kann ich nicht weiterempfehlen. Ich kann mich kaum bewegen. Deswegen musste ich auch mein Date mit den Stars-Cheerleadern absagen. Wird aber nachgeholt in ein paar Wochen.

Und jetzt zu den Rippen: Meine Freundin bemerkte vor ein paar Wochen, dass sie zum ersten Mal meine Rippen sehen könne. Sonst wäre da immer eine Speckschicht drüber gewesen. Das ist sicherlich richtig und auch gut so. Aber hätte dieser Speck vielleicht geholfen, meinen Sturz auf den Badewannenrand abzufedern? Oder wäre es eher schlimmer gewesen, da ich schneller gefallen wäre? Masse mal Beschleunigung entspricht der Kraft, wenn ich mich an meinen Physikunterricht richtig erinnere. Mein Aufprall wäre also härter gewesen.

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Hat mich überraschend angegriffen.

Fragen über Fragen. Keine Frage ist, dass ich im Moment keine Rippchen essen kann. Schließlich kann ich keine Kalorien beim Sport verbrennen in den nächsten Wochen. Zur Zeit stehe ich noch bei 86 Kilogramm. Noch sieht es gut aus, dass ich meine Mission Olympia erfolgreich abschließe. Drei Monate bleiben.

Gemüsebrühe statt Dauerlauf

Meine Rippenprellung hält mich auch weiterhin davon ab, Kalorien in Form von Sport zu verbrennen. Die meisten Bewegungen sind zu schmerzhaft. Das ist sehr ärgerlich, da ich seit dem Osterwochenende konstant, wenn auch knapp, über  85-Kilo wiege.

Ich liege zwar im Mission-Olympia-Plan, aber die schwere Phase kommt erst noch: In der Sonne schmeckt das Weizenbier noch besser, und es geht wenig über Grillfleisch. Außerdem feiert der BVB die Meisterschaft und ich mit. Zudem steht das Pokalfinale  und auch die Europameisterschaft an. Eigentlich hätte ich vor den Sommermonaten gerne ein größeres Polster als fünf Kilogramm. Daher ernähre ich mich heute mal von Gemüsebrühe und Salat. Wenn es nicht über den Sport geht, muss die Ernährung in der Vordergrund rücken.

Rippenprellung beim Duschen

Es ist wirklich traurig: Viele 26-Jährige, die beim Duschen auf den Badewannenrand fallen, dürfte es nicht geben. Dass sowas älteren Menschen passiert, hört man ja immer mal wieder. Zu meiner Verteidigung: Morgens direkt nach dem Aufstehen bewege ich mich auch wie ein 80-Jähriger. Laut meinen delmenhorster Bekannten sehe ich auch ab und zu (manche sagen sogar jederzeit) aus wie 80.  Kerzel auch bekannt als “der Gesichtsälteste”.

 

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Fühlt sich nicht unbedingt angenehm an.

Meine Ärztin – aus Dortmund stammend und daher BVB-Fan – hat eine Rippenprellung diagnostiziert. Sehr unwahrscheinlich ist, dass ich mir eine Rippe gebrochen habe. Aber selbst wenn, dann ist die Bruchstelle glatt. An der Behandlung ändert sich nichts. Ich trage jetzt eine Art Korsett (Rippenbandage). Nicht gerade angenehm, aber für mein Wohlbefinden sorgt der Wirkstoff Ibuprofen.

Auf jeden Fall darf ich jetzt erstmal keinen Sport betreiben. Das ist nicht gerade förderlich für die Mission Olympia. Kein Sport heißt, dass ich mehr auf meine Ernährung achten und weniger Kalorien zu mir nehmen darf.

Ich hoffe, das ich nächsten Mittwoch fit genug bin, um mit den Star Cheerleadern der BG zu trainieren. Die haben mir schonmal als eine Art “Warnung” geschrieben, dass ich “sehr viel zu trinken” mitbringen soll…

 

Raclette, Bier, Brötchen und Nachos

Die Ostertage sind vorbei. Ein oder zwei Kilo habe ich zugenommen, aber dafür habe ich das Polster zum 90-Kilo-Ziel angelegt. Gibt es ein “negatives” Polster überhaupt? Naja, egal. Jeder weiß, was gemeint ist.

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So sah das Raclette auch aus, das ich Ostern gegessen habe. Meine Kamera ist leider kaputt.Bestimmte Rechte vorbehalten von Like_the_Grand_Canyon

Ich hab Ostern meine Eltern besucht. Und da gab es überraschenderweise allerlei Leckeres. Ich hab das erste Mal in diesem Jahr Käse-Überbackendes gegessen. Und es war lecker. Raclette mit Kartoffeln, Putenfleisch, Schinken, Pepperoni, Cornichons und eben Käse. Mozarella, Gouda, Raclette-Käse (ich hab vergessen, welche Art). Zum Frühstück gab es jeden Tag Brötchen. Ich wusste gar nicht mehr, dass Leberwurst so gut schmeckt. Und zu späterer Stunde sind käseüberbackene Nachos nicht zu verachten.

Nunja, heute fange ich wieder mit gemäßigter Ernährung an. Gestern beim BVB-Bayern-Krimi habe ich ein paar Bierchen getrunken. Heute gehts wieder aufs Laufband. Schließlich will ich nächste Woche beim Cheerleading ja eine gute Figur machen…

Konditionskrüppel mit “kurzen” Haaren

In den letzten Wochen haben mich jede Menge Leute aufgefordert, endlich zum Friseur zu gehen. Die einen freundlich, die anderen sagen wir “direkt”. “Lass dir die Haare schneiden du Penner” war nicht mal die unhöflichste Variante icon wink Konditionskrüppel mit kurzen Haaren

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Ich sehe wieder was icon smile Konditionskrüppel mit kurzen Haaren

Unabhängig davon ging mir die Matte auch allmählich auf die Nerven, gerade im Fitnessstudio auf dem Laufband. Entweder mir schlugen die schweißnassen Stränge ins Gesicht und ich musste mit einem Zopf laufen. Im Studio habe ich gestern versucht, einen Fünf-Kilometer-Lauf zu machen. Und ich bin kläglich gescheitert. Vielleicht hätte ich vorher was essen oder nicht zwei Kilometer auf dem Rudergerät runterreißen sollen. Aber daran lag es wohl eher nicht, sondern an meiner miserablen Kondition. Traurigerweise kann ich offenbar schneller Rudern als Laufen. Für zwei Kilometer auf der Ruderstrecke brauche ich knapp neun Minuten. Auf dem Laufband habe ich zehn Stundenkilometer als Grundgeschwindigkeit eingestellt. Geübte Läufer bezeichnen das als Spaziergang, für mich ist das momentan die Obergrenze, wenn ich nicht nach 800 Metern zusammenklappen will. Mein Ziel war es also, fünf Kilometer mit zehn km/h zu laufen. Nach der halben Strecke war ich schon völlig platt und schleppte mich noch 500 Meter. Dann war aber Schluss. Nach Ostern – wo ich dem Essensangebot meiner Eltern wohl kaum widerstehen kann und vermutlich viele Kalorien in mich stopfen werden – versuche ich es erneut. Vielleicht schaffe ich dann wenigsten vier Kilometer.